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Buchvorstellung in Jerusalem

Bella und das Mädchen aus dem Shtetl

Auf der Buchmesse in Jerusalem

Mit einem druckfrischen Exemplar ihres Buches in der Hand sitzt Autorin Marina Neubert an diesem Nachmittag in einem Café in der First Station, der umgebauten, ehemaligen Zugstation in Jerusalem. Es ist die erste Lesung, erst vor wenigen Stunden haben sie und die Verlegerin die Bücher aus der Druckerei geholt und zum ersten Mal in der Hand gehalten. Nun, während auf der Buchmesse in einer Halle nebenan internationale Werke präsentiert werden, liest die Autorin aus ihrem neuen Kinderbuch "Bella und das Mädchen aus dem Shtetl". Es ist ein jüdisches Buch, in dem die Protagonistin Bella auf Zeitreise geht und in der Heimat ihrer Großmutter landet, um einen Familienschatz zu retten – eine Purimkrone.
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Informationen zum Buch

Bella und das Mädchen aus dem Schtetl
Von Marina B. Neubert
Illustrationen von Lina Bodén
Ein fremdes Mädchen aus einer anderen Zeit erscheint in Bellas Zimmer am Morgen ihres 10. Geburtstages und bittet verzweifelt um ihre Hilfe. Nur Bella kann ihr helfen, ein geraubtes magisches Familien-Erbstück zurück zu bringen. Aus ihrem sicheren Berliner Elternhaus begibt sich Bella auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit eines polnischen Schtetls. Wird es beiden Mädchen gelingen, den verloren geglaubten Schatz in Bellas heutiges Leben hinüberzuretten? Schaffen sie es nicht, wird auch Bella in der Vergangenheit gefangen bleiben.
Berührend und zauberhaft entwickelt sich Marina B. Neuberts Purim-Geschichte zu einem poetischen Roman um den Zusammenhalt von Familien und die Kraft, die daraus geschöpft wird.
ISBN 978-3-945530047 ; Hardcover 114 Seiten, VP 12,99 Euro
Zum Ariella-Verlag

Lesung und Diskussion

Lesung in Berlin

Roman: 4 Tage. Aufzeichnungen aus Mutterstadt
"Als sie nach Jahren wieder durch das jüdische Viertel ihrer Heimatstadt Lemberg läuft, haben sich nicht nur die Menschen verändert, auch das Kopfsteinpflaster ist noch älter geworden. Der Blick der Protagonistin des Romans 4 Tage. Aufzeichnungen aus Mutterstadt ist geschärft für die Zeichen des Vergänglichen. Sie ist in die Ukraine gereist, um den Tod ihrer Großmutter zu betrauern", schreibt Jakob Mühle über die Lesung in der "Jüdischen Allgemeinen". "Und wie ihre Protagonistin wirkte auch Autorin Marina Neubert andächtig, während sie mit ruhiger und fester Stimme vergangenen Donnerstag in der Stiftung »Zurückgeben« in Kreuzberg aus ihrem neuen Roman las. Darin erzählt Neubert die Geschichte von drei Generationen jüdischer Frauen und ihre Beziehung untereinander."
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