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Brüder Presnjakow Tötet wen auch immer: Die schrillen Brüder Presnjakow liegen im Trend auf dem russischen Markt. In ihrem ersten Roman "Tötet den Schiedsrichter" gucken vier einsame Typen in einer Bude gemeinsam Fußball, aber anstatt sich als Teil der Nation zu fühlen, machen sie lieber einen Trip nach Antalya, um den "ungerechten Schiedsrichter" umzulegen.

Oe, Kenzaburo Nach der Trauer folgt das neue Leben - Der japanische Literaturnobelpreisträger Kenzaburo Oe will in "Tagame. Berlin-Tokyo" einen Selbstmord begreifen.

Ogai, Mori Aus tiefstem Unglück wird große Literatur - Mori Ogai musste seiner Berliner Liebe entsagen. In dem Roman "Das Ballettmädchen" machte er sie unsterblich.

Oskamp, Katja Katja Oskamps Eheroman "Die Staubfängerin" spielt im staubfreien Raum Manchmal passiert etwas auf den ersten Blick Unbedeutendes, eine zufällige Begegnung etwa - und schon hat das Leben eine neue ...

Oz, Amos Ein israelischer Grenzgänger - Der Romancier Amos Oz hadert in der Novelle "Verse auf Leben und Tod" mit Fiktion und Wirklichkeit. Die Hauptfigur - ein bekannter israelischer Schriftsteller - wird zu einer Lesung in ein Kulturzentrum nach Tel Aviv eingeladen.

Pavese, Cesare Cesare Pavese beschreibt in "Die einsamen Frauen" die Freude am Alleinsein. Der Italiener Cesare Pavese (1908-1951) zählt zu den wenigen großen Frauenverstehern der literarischen Moderne.

Pehnt, Annette Sie kämpft um ihren Mann Annette Pehnt beschreibt in ihrem Roman "Mobbing" die Auflösung des bürgerlichen Familienmodells "Das war's, sagte Jo." Er, Joachim Rühler, hat gegen die Schikanen seiner...

Pla, Josep Josep Plas Beobachtungen in Barcelona "Das graue Heft" (2007) Im Winter 1919 beschließt ein ju...

Plenzdorf, Ulrich Goethe, radikal verjüngt: Ulrich Plenzdorfs Edgar in "Die neuen Leiden des jungen W." stirbt als einsamer Romantiker. Ein siebzehnjähriger Schlosserlehrling in der Kleinstadt Mittenberg bricht seine Lehre ab, zieht in eine heruntergekommene Gartenhütte, verliebt sich unglücklich in eine Kindergärtnerin, die bereits verlobt ist, und stirbt letztendlich durch einen selbst verursachten Unfall.

Porta, Carles Ein Verlag tanzt aus der Reihe Carles Portas Tatsachenroman "Tor" rückt Katalonien in ein düsteres Bild Wie auf Befehl hat der deutsprachige Buchmarkt die katalanisch-sprachige Literatur entdeckt...

Puschkin, Alexander Salieri will Gerechtigkeit und tötet Mozart Alexander Puschkin offenbart in den "Kleinen Tragödien" seine Sehnsucht nach Anerkennung Was wäre, wenn man Genies nur an der Größe ihrer Anerkennu...

Reinshagen, Gerlind Gerlind Reinshagens Erinnerungen an die Berlinerin Gertrud Kolmar – „Die Frau und die Stadt. Eine Nacht im Leben der Gertrud Kolmar“ (2007) wurde von der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung zum Buch des Monats gewählt. Darin hat sich Reinshagen die Augen und die Stimme einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen ausgesucht: Gertrud Chodziesner, die unter dem Pseudonym Kolmar veröffentlichte, bis sie 1943 in Auschwitz ermordet wurde.

Richler, Mordecai Trinken und Schreiben Eine Hommage an den kanadischen Autoren-Schelm Mordecai Richler Wäre Mordecai Richler noch am Leben, hätte er mit dem aktuellen Rauchverbot ein großes Problem. Seine erste F...

Roth, Joseph Der Leidensweg eines Dorfschullehrers Der österreichische Schriftsteller Joseph Roth deutete 1930 die biblische Hiobsgeschichte auf zuversichtliche Weise Die alttestamentarische Geschichte de...

Rulfo, Juan Juan Rulfos "Pedro Páramo" (1955) ist ein Klassiker der lateinamerikanischen Literatur. Erzählt wird die Geschichte von Pedro Páramo, dem Großgrundbesitzer und Dorfherrscher im heruntergekommenen mexikanischen Örtchen Comala.