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Natascha Würzbach: Das grüne Sofa

„Das grüne Sofa“ (2007) aus kindlicher Sicht: Natascha Würzbach als kleines Madel

Natascha Würzbach, Professorin für Englische Literatur aus Köln, hat sich nach ihrer Pensionierung getraut, selbst ein Buch zu schreiben. "Das grüne Sofa" ist ein authentisches Erinnerungsbuch an das München der dreißiger Jahre. Das Geld ist knapp in der Familie. Als Nataschas Vater, der beim Rundfunk arbeitet, Berufsverbot erhält, schlüpft er in die Rolle des Hausmanns, während die Mutter als Tänzerin an der Ostfront tingelt. Wenn die Eltern zuhause streiten, sprechen sie miteinander auf Französisch. Was ist es bloß, das ihre Tochter nicht mitbekommen soll? "Das grüne Sofa", aus kindlicher Perspektive erzählt, ist die Geschichte eines Mädchens, das in der Zeit des Nationalsozialismus heranwächst. Marina Neubert

(Die Kurzrezension erschien am 23. November 2007 auf der Literaturseite der Berliner Morgenpost)