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Empfehlungen

Literatur-Tipps für den Buchherbst 2008

Roman

Norbert Gstrein: Die Winter im Süden. Ein erschütternder Vater-Tochter-Konflikt und zugleich ein bewegendes Porträt menschlicher Verlorenheit, das für ein halbes Jahrhundert europäischer Geschichte steht.

Sachbuch

David Edmonds, John Eidinow: Rousseaus Hund. Eine sehr elegante Geistesgeschichte über das 18. Jahrhundert und den Philosophenstreit zwischen dem Franzosen Jean-Jacques Rousseau und dem Schotten David Hume.

Lyrik

Franz Josef Czernin: staub. gefässe. Ein umfassender Band der gesammelten Gedichte, feinsinnig kommentiert von Martin Mosebach, macht das ganze poetische Werk der Dichters erstmals sichtbar.

Krimi

Anne Holt: Der norwegische Gast. Eine geschmackvolle Hommage an den klassischen Krimi, insbesondere an Agatha Christies Miss-Marple-Reihe.

Biografie

Dieter Kühn: Gertrud Kolmar. Leben und Werk, Zeit und Tod. Mutiger Versuch, sich der Lebensgeschichte einer auf tragische Weise vergessenen, großen deutsch-jüdischen Dichterin anzunähern.

Bildband

Bernhard Echte (Hrsg.): Robert Walser. Sein Leben in Bildern und Texten. Ein herausragendes Bilddokument, das Walsers rätselhafte Lebenswelt in einer Dichte porträtiert, wie es bislang noch keiner wagte.

Berlin-Buch

Bernd Cailloux: Der gelernte Berliner. Sieben neue, raffinierte Lektionen über das kleine, periphere Berlin, ganz abseits bekannter Klischees über die arrogante Hochglanzmetropole.

Hörbuch

Sándor Márai: Die Möwe. Von Ulrich Noethen einfühlsam interpretiertes, herzergreifendes Kammerspiel über die ungeheure Macht und zerstörerische Energie der Liebe.

Geheimtip

Cesare Pavese: Die einsamen Frauen. Maja Pflugs Neuübersetzung eines italienischen Klassikers, der bereits 1951 die Abgründe der Moderne ausleuchtete und auch über Frauen von heute alles zu wissen schien.

(Die Empfehlungen wurden am 19. Oktober 2008 in der Sonntagsausgabe der Berliner Morgenpost abgegeben)