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Philipp Theisohn: Plagiat

Die Lesung

Lesung mit Philipp Theisohn am 15. Juni 2010 um 20 Uhr im Literaturforum im Brecht-Haus an der Chausseestraße 125 in Mitte. Moderation: Marina Neubert

Eine unoriginelle Literaturgeschichte

Dürfen Texte fremder Autoren als Baumaterial für eigene Romane verwendet werden? Ist das literarische Werk lediglich ein Rohstoff, welches in wechselnder Gestalt verschiedenen Besitzern zu dienen hat, und deshalb ungeeignet ist, Urheberrechte zu sichern?
Die Debatte über Plagiat, neuerdings durch den umstrittenen Roman „Axolotl Roadkill“ der siebzehnjährigen Helene Hegemann ausgelöst, scheint wieder einmal einen Streit um den Wirklichkeitsbegriff der Literatur in Gang gesetzt zu haben. Philipp Theisohns kluges und vergnügliches Buch „Plagiat. Eine unoriginelle Literaturgeschichte“ eröffnet uns nicht nur Einsichten in die Geschichte des Abschreibens, sondern beantwortet die Frage, wann und unter welchen Umständen solches Tun mal Plagiat heißt, mal auch nicht.

Philipp Theisohn „Plagiat“. Eine unoriginelle Literaturgeschichte